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Dozenten der Japanischabteilung leiten Delegation zu wissenschaftlich-technischem Austausch nach Japan

Verleger:曹秋晨Zum zeitpunkt der veröffentlichung:2024-11-10Zahl der besucher:10


Vom 4. bis 10. November führte Assoc. Prof. Mao Wei von der Japanischabteilung unserer Universität eine Studierendengruppe in die japanische Präfektur Iwate und nach Tokio, um das vom japanischen Wissenschafts- und Technologieamt (JST) vollständig finanzierte „Sakura – Wissenschaftsaustauschprogramm“ durchzuführen. Die teilnehmenden Studierenden stammten aus unserer Fakultät sowie dem Institut für Materialwissenschaften und Chemie der Universität und wurden als herausragende Vertreterinnen und Vertreter nach einem strengen Auswahlverfahren bestimmt. Während des Aufenthalts besuchte die Gruppe die Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Iwate-Universität, das Technologiezentrum der Präfektur Iwate, das UNESCO – Weltkulturerbe „Hiraizumi“, das Japanische Wissenschafts- und Technologiemuseum sowie das Miraikan – Nationales Museum für aufstrebende Wissenschaft und Innovation. Bei den Besichtigungen analysierten die Studierenden modernste japanische Präzisionsinstrumente, stellten Fachfragen zu aktuellen Forschungsthemen ihrer Disziplinen und tauschten sich intensiv mit japanischen Expert:innen, Professor:innen und Wissenschaftler:innen aus. Als Höhepunkt präsentierten die Studierenden unserer Universität gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden der Iwate-Universität Forschungsergebnisse in einer akademischen Vortragsreihe, die lebhafte Diskussionen auslöste. Prof. Hiroshi Nagata, Dekan der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät der Iwate-Universität, empfing die Delegation persönlich. Begleitet wurde das Programm außerdem von Prof. Hidenobu Hirahara, Leiter des Hiraizumi-Forschungszentrums, und Assoc. Prof. Sang Jing von der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik.

Die sieben teilnehmenden Studierenden vertieften ihr Verständnis für japanische Spitzentechnologien, gewannen Einblicke in verschiedene Aspekte der japanischen Gesellschaft und erweiterten ihren internationalen Horizont. Dies gab ihnen positive Impulse für ihre zukünftige wissenschaftliche Laufbahn und Karriereplanung. Gleichzeitig leistete das Programm einen Beitrag zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Freundschaft zwischen China und Japan.

Die erfolgreiche Beantragung und Durchführung des Programms wurde durch die volle Unterstützung und Förderung der Leitungen unserer Fakultät sowie des Instituts für Materialwissenschaften und Chemie ermöglicht. Dies spiegelt die strategische Ausrichtung unserer Fakultät wider, die sprachliche Expertise mit naturwissenschaftlich-technischer Bildung verbindet, um internationale Kooperationen voranzutreiben. Das Programm unterstreicht erneut unsere Rolle als Brückenbauerin für globalen Wissensaustausch in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Besonderer Dank gilt auch dem Amt für internationale Zusammenarbeit unserer Universität, das das Projekt von der Antragsphase bis zur Umsetzung begleitete. Dies markiert die erste erfolgreiche Durchführung des „Sakura“-Programms durch unsere Fakultät. Künftig sollen die Erfahrungen genutzt werden, um den Austauschumfang zu erweitern, innovative Formate zu entwickeln und mit unserer fremdsprachlichen Kompetenz die internationale Vernetzung der naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen unserer Universität weiter zu stärken.

Information über das „Sakura-Wissenschaftsaustauschprogramm“

Das „Sakura-Wissenschaftsaustauschprogramm“ wird vom japanischen Wissenschafts- und Technologieamt (JST) organisiert und zielt darauf ab, innovative Talente im Technologiebereich zu fördern sowie die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Japan und anderen Ländern bzw. Regionen zu stärken. Durch diesen Austausch soll zugleich der Weltfrieden und freundschaftliche internationale Beziehungen gefördert werden.

Information die Iwate-Universität

Die Iwate-Universität ist die einzige staatliche Volluniversität in der japanischen Präfektur Iwate und blickt auf eine bis ins Jahr 1876 zurückreichende Geschichte zurück. In den vier Fachbereichen Pädagogik, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften/Technik und Agrarwissenschaften setzt die Universität kontinuierlich Maßstäbe und hält ein international führendes Forschungsniveau. Die von der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik entwickelte Polymer-Verbundtechnologie zählt zu den beiden zentralen Spitzentechnologien der Präfektur Iwate. Die Iwate-Universität pflegt zudem aktive Austauschbeziehungen mit China und hat Partnerschaften mit renommierten chinesischen Universitäten wie der Peking-Universität und der Technischen Universität Dalian aufgebaut.