Veranstaltungen

Erfolgreiche Veranstaltung des Sommercamps 2026 für Studierende aus ganz China an der Fremdsprachenfakultät der USST

Verleger:曹秋晨Zum zeitpunkt der veröffentlichung:2026-07-09Zahl der besucher:10

Erfolgreiche Veranstaltung des Sommercamps 2026 für Studierende aus ganz China an der Fremdsprachenfakultät der USST

Eröffnungszeremonie

Am 6. Juli 2026 um 9 Uhr wurde das „Sommercamp für Studierende aus ganz China“ der Fremdsprachenfakultät im Hörsaal 502 des Fakultätsgebäudes offiziell eröffnet. Ungefähr 60 herausragende Studierende aus verschiedenen Hochschulen des ganzen Landes nahmen teils online, teils offline daran teil. An der Eröffnungszeremonie nahmen die Dekanin der Fremdsprachenfakultät, Liu Qin, der Vizedekan Yang Benming, der Vorsitzende der Gewerkschaft Gao Wencheng, der Leiter des MTI-Bildungszentrums Wang Yong, der stellvertretende Leiter Mao Wei, die Betreuerin für Graduierte der Germanistik Meng Xiaoguo, der Studienberater für Graduierte Liang Zuojia sowie die Studienreferentin Qiao Xinyi und weitere teil.

Vorstellung der Fakultät und deren Studiengänge

Der Vizedekan Professor Yang Benming leitete die Eröffnungszeremonie ein. Er hieß im Namen der Fremdsprachenfakultät alle Studierenden, die am Sommercamp teilnahmen, herzlich willkommen und stellte die verschiedenen Aktivitäten des Sommercamps vor. Anschließend gab die Dekanin Professor Liu Qin unter dem Leitmotiv „Fremdsprachen eröffnen ein wunderbares Leben“ einen umfassenden Überblick über die Entwicklungsgeschichte, die besonderen Stärken und die Zukunftsperspektiven der USST. Sie stellte außerdem das Studienangebot und die Zulassungsmodalitäten der Fremdsprachenfakultät, das Lehrpersonal sowie herausragende Absolventenvertreter vor und lud Studierende aus ganz China herzlich ein, sich um einen Master-Studienplatz an der Fremdsprachenfakultät der USST zu bewerben.

Vorstellung der Ausbildung von Masterstudierenden

Herr Professor Wang Yong stellte den Studienplan für den Masterstudiengang Übersetzen (Master of Translation and Interpreting, MTI) vor und wies darauf hin, dass das besondere Profil dieses Studiengangs darin besteht, computergestützte Übersetzung und wissenschaftlich-technisches Übersetzen in den Studienplan aufzunehmen. Damit verfolgt der Plan die Ausbildungslinie „Übersetzung + Technologie“ zur Förderung von Fachkräften mit interdisziplinären Kompetenzen. Wang Yong ermutigte die Studierenden, durch die Teilnahme an Übersetzungswettbewerben und praktischen Übersetzungstätigkeiten ihre fachliche Qualifikation zu verbessern – nach dem Motto: „Durch Wettbewerbe das Lernen fördern, durch Übung die Praxis stärken.“

Der außerordentliche Professor Mao Wei gab einen umfassenden Überblick über den Masterstudiengang Übersetzen (Japanisch). Er stellte das Curriculum, das Lehrpersonal, die Forschungsergebnisse, die internationale Zusammenarbeit und den Austausch sowie die Berufsaussichten der Masterstudierenden vor. Zudem präsentierte er einige gemeinsame Arbeitsergebnisse von Masterstudierenden und ihren Betreuerinnen und Betreuern und lud die Studierenden herzlich ein, sich um einen Studienplatz im Masterstudiengang Übersetzen (Japanisch) zu bewerben.

Frau Dr. Meng Xiaoguo stellte den Masterstudiengang Übersetzen (Deutsch) vor, darunter die Entwicklungsgeschichte dieses Studiengangs, das Lehrpersonal, die Lehr- und Forschungsergebnisse, die charakteristische Curricula sowie die verschiedenen Übersetzungspraxisprojekte. Sie wies darauf hin, dass das Kursangebot des MasterstudiengangsÜbersetzen (Deutsch) in den letzten Jahren kontinuierlich optimiert und weiterentwickelt wurde, die Praxisplattformen und Projekttypen zunehmend vielfältiger geworden sind, die Masterstudierenden bei Fachwettbewerben wiederholt hervorragende Erfolge erzielt haben und die Berufsaussichten vielversprechend sind. Sie lud die Camp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer herzlich ein, sich um einen Studienplatz im Masterstudiengang Übersetzen (Deutsch) zu bewerben.

Stipendien- und Berufsaussichten

Anschließend gab Herr Liang Zuojia einen systematischen Überblick über das Stipendien- und Förderprogramm der Universität, darunter nationale Stipendien und Fördergelder, leistungsabhängige Studienbeihilfen in verschiedenen Phasen sowie studentische Zuschüsse. Er erläuterte die Bewertungskriterien, die Gewichtung der Auswahlkriterien sowie die entsprechenden Fristen für die verschiedenen Förderungen. Darüber hinaus stellte er die Berufswege der Masterstudierenden der Jahrgänge 2021 bis 2025 vor, einschließlich der Beschäftigungswege im öffentlichen Dienst (Verwaltungs- und Behördenlaufbahnen), der Aufnahme eines Promotionsstudiums sowie eines Auslandsstudiums. Damit gab er einen umfassenden Einblick in das Betreuungs- und Unterstützungssystem der Fakultät sowie in die Berufsperspektiven der Absolventinnen und Absolventen.

Die Mitglieder des Ausschusses der Masterstudierenden der Fremdsprachenfakultät, Lu He und Li Huixian, teilten ihre Erfahrungen mit den Camp-Teilnehmenden. Die beiden gaben Einblicke in das Campusleben und die sozialen Aktivitäten an der USST, berichteten von ihren eigenen Lernerfahrungen und Eindrücken und stellten das schöne Campusumfeld, die lebendige akademische Atmosphäre, das herausragende Lehrpersonal sowie das vielfältige Campusleben vor. Dadurch, dass sie diese vielfältigen Aspekte des Studiums und Lebens an der Fremdsprachenfakultät anschaulich darstellten, trugen sie den Erwartungen und Wünschen der Camp-Teilnehmer umfassend Rechnung.

Am Nachmittag fanden mehrere Fachvorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen statt.

Fachvortrag: „Herausforderungen und Innovationen der kontrastiven Sprachforschung Chinesisch-Englisch in China“

Herr Professor Gao Wencheng analysierte systematisch die Erfolge und Defizite der Forschung im Bereich der kontrastiven Sprachwissenschaft Chinesisch-Englisch. Er zeichnete die Entwicklungslinien der drei klassischen Theorien – deskriptive Linguistik, strukturelle Linguistik und formale Linguistik – sowie deren Anwendungssituation in China nach und wies auf fünf zentrale Herausforderungen hin, denen die anwendungsorientierte linguistische Forschung in China derzeit gegenübersteht. Anschließend stellte er einen innovativen Forschungsansatz vor, der auf der Theorie der kognitiven Linguistik basiert, kognitive und neurowissenschaftliche Experimente integriert, ein Analyseparadigma auf den vier Ebenen Semantik – Syntax – Pragmatik – Kognition verfolgt und qualitative wie quantitative Methoden unter Einbeziehung großer Korpora für eine kontrastive sprachübergreifende Forschung kombiniert. Er rief die jungen Studierenden dazu auf, ausgehend von den sprachlichen Fakten des Chinesischen mutig originelle theoretische Innovationen zu wagen und eigenständige theoretische Systeme in den Geistes- und Sozialwissenschaften aufzubauen.

Fachvortrag: „Mein Weg zum Übersetzen“

Herr Professor Wang Yong gab ausgehend von seiner eigenen beruflichen Erfahrung als Übersetzer einen Rückblick auf seinen Werdegang, der vier Etappen umfasste: sein Studium, seine frühe Lehrtätigkeit sowie sein Master- und Promotionsstudium. Er berichtete von seinen Erfahrungen beim Sammeln von Übersetzungen unter der Anleitung seiner akademischen Betreuer, von seiner langjährigen fachübergreifenden Übersetzungs- und Verlagsarbeit für verschiedene Buchtypen sowie von seiner Tätigkeit als Leiter eines Hochschulverlagsredaktionsbüros und seiner Lehrtätigkeit. Zugleich empfahl er den Studierenden vom Studiengang Übersetzen, ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern, aktiv an Übersetzungswettbewerben teilzunehmen und durch kontinuierliches Lesen ihre sprachliche Grundlage zu festigen. Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wandels durch KI-gestützte Übersetzungstechnologien teilte er zudem seine pädagogischen Überzeugungen und Erfahrungen in der Nachwuchsförderung mit.

Fachvortrag: Wie kann man durchs Übersetzen zur internationalen Kommunikation und zur Verbesserung des Chinabildes beitragen?

Der außerordentliche Professor Mao Wei gab einen Einblick in das Thema „Übersetzen als Mittel zur Förderung der internationalen Kommunikation und zur Gestaltung des Chinabildes“. Er erläuterte das Konzept der internationalen Kommunikation und wies darauf hin, dass Übersetzen und Dolmetschen die zentralen Träger der interlingualen Kommunikation sind. Er zeichnete den Wandel Chinas vom „Übersetzen der Welt“ zum „Übersetzen Chinas“ nach und erläuterte die Schlüsselrolle des Übersetzens beim gegenseitigen Austausch der Zivilisationen sowie beim Erzählen der chinesischen Geschichte und Gegenwart für ein ausländisches Publikum.

 

Fachvortrag: Forschung zur literarischen Übersetzung im Zeitalter der KI

Frau Dr. Meng Xiaoguo gab Einblicke in die Thematik „Forschung zur literarischen Übersetzung im Zeitalter der KI“ und analysierte diese anhand von Beispielen aus der deutschen Übersetzungspraxis. Sie machte deutlich, dass der Kernwert der literarischen Übersetzung in der präzisen Erfassung und Abwägung von Autorenintention und Textrhythmus liegt – das heißt in der tiefgehenden Textverständnis und ästhetischen Entscheidungsfindung der Übersetzerin oder des Übersetzers.

Abschlusszeremonie

Zum Abschluss der Veranstaltung hielt der Vizedekan Professor Yang Benming eine zusammenfassende Rede zum diesjährigen Sommercamp der Fremdsprachenfakultät. Er wies darauf hin, dass die USST in diesem Jahr ihren 120. Gründungstag begehen wird und dass die gesamte Universität derzeit geschlossen daran arbeitet, den Status einer „Double First-Class“-Universität (d. h. Spitzenuniversität mit erstklassigen Fächern) zu erreichen. Er lud Studierende aus ganz China herzlich ein, sich um einen Masterstudienplatz an der Fremdsprachenfakultät zu bewerben. Das diesjährige Sommercamp fand mit der großen Unterstützung der Graduiertenakademie und der sorgfältigen Planung der Fremdsprachenfakultät einen erfolgreichen Abschluss. Die Veranstaltung war inhaltlich reichhaltig und in der Form vielfältig, hinterließ bei allen Teilnehmenden einen tiefen Eindruck und trug wirksam zur Präsentation der besonderen Stärken der Fremdsprachenfakultät bei, wodurch eine gute Grundlage für die diesjährige Aufnahme von Masterstudierenden gelegt wurde.